Es gibt gesetzliche und private Krankenversicherungen. Eine private kommt für Beamte, Selbständige und Freiberufler in Frage und für Leute, deren Jahresbruttoeinkommen über 47.250 € liegt.
Vorteile einer privaten Krankenversicherung
- Für Alleinstehende mit hohem Einkommen ist es finanziell in der Regel günstiger, privat versichert zu sein.
- Die Leistungen der Krankenversicherung kann der Versicherte je nach Vertragsabschluss selbst bestimmen.
- Die quartal zu errichtende Praxisgebühr von 10 € entfällt.
- Man kann problemlos in eine andere private Krankenkasse überwechseln.
- Alle Medikamente aus der Apotheke werden hundertprozentig von der privaten Krankenversicherung bezahlt.
- Für Auslandsaufenthalte muss nicht extra eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen werden, da diese in der Regel in der privaten Krankenversicherung enthalten ist.
- Man kann Ärzte und Krankenhäuser frei wählen (auch private ohne Zuzahlungen) und braucht dafür auch keinen Überweisungsschein vom Hausarzt.
- Außerdem kann man sich auch von Ärzten, die keine Kassenzulassung haben, behandeln lassen.
- Vorsorgeuntersuchungen sind jederzeit möglich (nicht nur zu bestimmten Zeiten oder ab einem gewissen Alter).
- Kosten für Zahnersatz werden bis zu 90 Prozent übernommen.
- Häufig werden Privatpatienten von Ärzten bevorzugt behandelt, weil diese finanziell auf sie angewiesen sind.
Vorteile der gesetzlichen Krankenversicherung
Familienangehörige, die kein eigenes Einkommen erzielen, sind automatisch mit versichert.
- In der Regel ist es für kinderreiche Familien günstiger, Mitglied in einer gesetzlichen Krankenkasse zu sein.
- Rentner zahlen nur den halben Beitrag.
- Man kann kostenfrei gegen die gesetzliche Krankenkasse klagen.
Darüber hinaus können gesetzlich Versicherte eine private Zusatzversicherung abschließen.