Versicherungen werden in der Regel für Erwachsene abgeschlossen. Dabei wird häufig außer Acht gelassen, dass Kinder die größere Risikogruppe sind. Wie kann ich mein Kind ausreichend schützen? Experten sind sich einig: Wer sein Kind sinnvoll absichern will, braucht maximal vier Versicherungen.
Wenn ein Kind durch einen Unfall zum Invaliden wird, sieht es für die Familien finanziell schlecht aus. Oft müssen Vater oder Mutter den Beruf aufgeben und das Kind ist häufig sein Leben lang nicht in der Lage, eigenes Geld zu verdienen. Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt zwar bei Unfällen im Kindergarten, auf Schulwegen und während der Schulzeit, deckt aber nur einen geringen Teil der Gefahren ab und zahlt Renten, mit denen man den Unterhalt eines Invaliden nicht bestreiten kann.
Eine normale Unfallversicherung zahlt gewöhnlich nur für Behinderungen, die aus Folgen von Unfällen entstehen. Bei Kindern sind allerdings meist Krankheiten die Ursache für Behinderungen. Genau hier hilft die Kinder-Invaliditätsversicherung.
Ein weiterer Unterschied: Eine normale Unfallversicherung zahlt meist nur einmal eine größere Summe. Weil Kinder aber ihr Leben noch vor sich haben, reicht die höchst mögliche Summe von 160.000 Euro nicht aus. Im Gegensatz dazu zahlen die meisten Versicherungsunternehmen bei einer Invaliditätsversicherung eine lebenslange Rente. Nur wenige bieten einen einmaligen Betrag, manche kombinieren beides.
Kinder sind nicht nur Opfer – sie können genauso Schäden verursachen. Eine private Haftpflichtversicherung ist daher empfehlenswert. Sie versichert die Eltern und zusätzlich kostenlos ihre Kinder bis zum Ende ihrer Ausbildung.
Die Versicherungssumme wird entweder zum 18. oder 21. Geburtstag ausgezahlt. Es ist gewöhnlich das Alter, in dem größere Kosten anstehen. Das kann ein Umzug, verbunden mit einer Wohnungseinrichtung, der Führerschein oder ein Auto sein.
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